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Atelier 32  Engstingen/Haid Schwäbische Alb

1938 wurde im Gemeindewald von Großengstingen von den Nationalsozialisten eine große Munitionsanstalt der Luftwaffe errichtet, in der während des Zweiten Weltkriegs Munition gelagert und montiert wurde, teilweise durch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Nach Kriegsende nutzten zunächst die Besatzungsmächte das Gelände; später diente es kurzzeitig als Sanatorium und Unterkunft für Flüchtlinge, bevor 1958 die Bundeswehr dort die Eberhard-Finckh-Kaserne einrichtete, in der zeitweise auch Nuklearwaffen gelagert waren. Nach dem Abzug des Militärs 1993 entstand der Gewerbepark Engstingen-Haid, in dem seit 2000 auch der Kunst- und Kulturverein Atelier 32 ansässig ist.

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